Conversion Rate Benchmark: Guides, Daten, Branchen & Trends

Ist Ihre Conversion Rate wettbewerbsfähig? Dieser Guide zeigt aktuelle Conversion Rate Benchmarks für Google Ads, Social Media und organischen Traffic — Wichtige Daten nd Fakten zu Branchen & Trends!

Ist Ihre Conversion Rate wettbewerbsfähig?

Um diese Frage fundiert zu beantworten, analysieren wir kontinuierlich die Marktdaten. Dieser Guide bündelt die aktuellen Benchmarks für Google Ads, Social Media und organischen Traffic. — Hinweis: Dieser Artikel wird quartalsweise aktualisiert, um die neuesten Marktbewegungen abzubilden.

Die Conversion Rate, deutsch: Konversionsrate, ist ein Kennzahl zur Messung Ihrer Marketing Kampagnen. Die Conversion Rate zeigt das Verhältnis von Website-Besucher zu Besuchern mit Conversion. Die Conversion Rate wird in Prozent angegeben. Finden Sie heraus, wie Ihre Conversion Rate im Vergleich zur Branche aussieht.

Hier ist die detaillierte Ausformulierung der einzelnen Abschnitte. Der Text ist so konzipiert, dass er Autorität ausstrahlt, Kontext liefert (das „Warum“ hinter den Zahlen) und sowohl für menschliche Leser als auch für KI-Algorithmen (AIO/GEO) optimal strukturiert ist.


Conversion Rate nach Branche: E-Commerce, B2B, Finance & Travel

Die Frage „Was ist eine gute Conversion Rate?“ lässt sich pauschal nicht beantworten. Der Branchenkontext ist entscheidend, da die Komplexität der Kaufentscheidung und die Höhe des Warenkorbs (Average Order Value) massiv variieren.

E-Commerce: Der Kampf um Mikrosekunden

Im Online-Handel liegt der globale Benchmark stabil zwischen 1,5 % und 3,0 %.

  • Hintergrund: Die Hürde ist hier der direkte Geldfluss. Kunden vergleichen Preise in Echtzeit.
  • Nuance: Mode und Bekleidung liegen oft am unteren Ende dieser Skala, bedingt durch eine hohe „Window-Shopping“-Mentalität. Nischenprodukte oder Gesundheitsartikel (Health & Pharma) erreichen hingegen oft Werte von 4 % bis 5 %, da hier ein konkreter Problemlösungsbedarf besteht.

B2B Services: Leads statt Sales

Da im B2B-Bereich oft kein Direktkauf, sondern eine Kontaktaufnahme (Lead) das Ziel ist, liegen die Raten höher, typischerweise zwischen 2,2 % und 5,0 %. Die Herausforderung liegt hier nicht im Impuls, sondern im Vertrauen.

SaaS-Spezial

Software-as-a-Service Unternehmen kämpfen oft mit Raten um die 2 %, da die Vergleichbarkeit extrem hoch ist und Entscheidungsprozesse oft mehrere Stakeholder involvieren.

Finance & Insurance: High Performance

Diese Branche ist der „Outperformer“ mit Conversion Rates von oft über 5,0 % bis zu 7,0 %.

Wer nach „Haftpflichtversicherung“ sucht, hat einen akuten Bedarf. Zudem sind die Landingpages oft extrem optimiert auf einfache Dateneingabe (Rechner), was die Barriere senkt.

Travel & Hospitality: Die fragmentierte Journey

Mit Raten von oft nur 0,5 % bis 2,5 % wirkt diese Branche schwach, doch der Schein trügt.

Die Customer Journey im Reisebereich ist extrem lang, Nutzer besuchen dutzende Seiten, bevor sie buchen. Eine niedrige Rate beim Erstkontakt ist normal; die Conversion erfolgt oft erst über Retargeting-Kanäle.


Der Kanal bestimmt die Intention – und damit die Conversion Rate. Wir unterscheiden hier zwischen „Demand Capture“ (Bedarf decken) und „Demand Generation“ (Bedarf wecken).

Die durchschnittliche Conversion Rate über alle Branchen liegt bei Google Ads (Search) bei ca. 3,75 % bis 4,40 %.

Wenn ein Nutzer „CRM Software kaufen“ eingibt, ist er im „Hunting Mode“. Er will eine Lösung. Diese aktive Suchintention führt naturgemäß zu höheren Abschlussraten. Branchen wie „Dating“ oder „Auto“ können hier sogar Spitzenwerte von bis zu 9 % erreichen, wenn die Landingpage die Suchanfrage perfekt spiegelt (Message Match).

Facebook / Instagram Ads: Passiver Konsum

Hier liegen die Benchmarks deutlich niedriger, im Schnitt bei 0,90 % bis 1,50 %.

Social Media ist „Interruption Marketing“. Der Nutzer will unterhalten werden, nicht kaufen. Eine Anzeige unterbricht seinen Flow. Bewerten Sie Social Ads nicht allein nach der Last-Click-Conversion. Sie sind oft der erste Touchpoint (Awareness), der den Nutzer erst dazu bringt, später über Google nach der Marke zu suchen.


The Mobile Gap: Mobile vs. Desktop Conversion Rates

Trotz „Mobile First“ Indizierung durch Google hinkt die mobile Conversion Rate der Desktop-Rate hinterher. Wir nennen dies den „Mobile Gap“.

Desktop: Die Kommandozentrale

Desktop-Geräte dominieren mit Raten von 3,0 % bis 4,0 %

Desktop-Geräte dominieren weiterhin bei komplexen Käufen und hohen Warenkörben mit Raten von 3,0 % bis 4,0 %. Größere Bildschirme schaffen Übersicht und Vertrauen. Formulare lassen sich schneller ausfüllen, und Multitasking (Preisvergleich in Tabs) ist einfacher.

Mobile: Das Recherche-Tool

Mobile Raten stagnieren oft bei 1,5 % bis 2,2 %

„Fat Finger“-Fehler, langsame Ladezeiten in Mobilfunknetzen und Sicherheitsbedenken bremsen den Abschluss. Die Integration von Digital Wallets (Apple Pay, Google Pay, PayPal Express) ist der größte Hebel zur Schließung dieser Lücke. Wer One-Click-Checkouts anbietet, kann die mobile Conversion Rate oft um 20-30 % steigern, da die mühsame Dateneingabe entfällt.


CRO Best Practices

Conversion Rate Optimierung (CRO) ist kein einmaliges Projekt, sondern ein iterativer Prozess. Die folgenden Hebel haben sich als universell wirksam erwiesen.

Messbare Optimierungs-Faktoren:

  • Page Speed: -4,42 % Conversion Rate pro Sekunde Ladeverzögerung.
  • Formulare: +50 % Conversion Rate bei Reduktion von 4 auf 3 Felder.
  • Personalisierung: +30 % Uplift durch dynamische Anpassung an Suchbegriffe.

Conversion Rate Optimierung erfordert die Beseitigung technischer und psychologischer Barrieren. Ladezeit korreliert direkt linear mit dem Umsatz; Performance-Optimierung ist somit die kosteneffizienteste CRO-Maßnahme. Inhaltlich ist die Kongruenz zwischen Anzeige und Landingpage (Message Match) entscheidend. Dynamische Landingpages, die Überschriften basierend auf der Suchanfrage anpassen, erhöhen die Relevanzwahrnehmung des Nutzers unmittelbar und senken die Bounce Rate. Trust-Elemente wie Gütesiegel wirken nur, wenn sie im direkten Sichtfeld der Call-to-Action platziert sind.

Speed is Money (Core Web Vitals)

Die Geduld der Nutzer ist bei null. Studien zeigen: Jede Sekunde Verzögerung bei der Ladezeit (insbesondere beim LCP – Largest Contentful Paint) senkt die Conversion Rate um durchschnittlich 4,42 %. Performance-Optimierung ist damit die effizienteste CRO-Maßnahme.

Trust & Social Proof

Im DACH-Raum sind Nutzer skeptisch. Gütesiegel (Trusted Shops, TÜV), SSL-Verschlüsselung und vor allem echte Kundenstimmen sind Pflicht. Platzieren Sie Trust-Elemente nah am „Kaufen“-Button, um letzte Zweifel im Moment der Entscheidung zu eliminieren.

Radikale Formular-Reduktion

Jedes zusätzliche Feld kostet Conversions. Im Lead-Gen-Bereich zeigt sich: Die Reduktion von 4 auf 3 Felder kann die Conversion Rate um bis zu 50 % steigern. Fragen Sie im ersten Schritt nur das absolut Notwendige ab (Progressive Profiling).

KI-gestützte Personalisierung (AIO)

Statische Landingpages sterben aus. Moderne Tools passen Überschriften und Bilder dynamisch an die Suchbegriffe des Nutzers an. Diese Hyper-Relevanz führt zu signifikant höheren Raten als generische „One-Size-Fits-All“-Seiten.


Lead-Gen vs. Sales Benchmarks

Es ist kritisch, Benchmarks korrekt einzuordnen. Die Art der gewünschten Handlung (Conversion Goal) definiert die Erfolgswahrscheinlichkeit.

Ziel-Benchmarks:

  • Lead Generation (Kontakt/Download): Ø 4,0 % (Top 10 %: > 11,5 %)
  • Sales / E-Commerce (Kauf): Ø 1,8 % – 2,5 %

Der Vergleich dieser Werte erfordert die Berücksichtigung der Verbindlichkeit. Lead-Generation tauscht Daten gegen Content, eine niedrige psychologische Hürde. Sales erfordern einen Geldfluss. Bei Lead-Kampagnen besteht eine negative Korrelation zwischen Quantität und Qualität: Extrem hohe Conversion Raten durch minimale Datenabfrage (nur E-Mail) führen oft zu einer Überlastung des Vertriebs mit unqualifizierten Kontakten. Eine bewusste Erhöhung der Hürde (z.B. Abfrage der Telefonnummer oder Budget) senkt die Rate, steigert aber den Revenue per Lead.


Nutzen Sie Benchmarks zu Ihrem Vorteil!

Nehmen wir an, Sie haben gelernt, dass Ihre Facebook Ads nicht so gut abschneiden wie der Durchschnitt Ihrer Branche. Vor diesem Hintergrund können Sie einen Blick auf die Zielgruppen werfen, die Sie ansprechen, und beurteilen, ob die Angebote, die Sie machen, so überzeugend sind, wie sie sein müssen. Alternativ, wenn Ihre Google Shopping-Kosten pro Conversion höher sind als Ihr Durchschnitt, erwägen Sie, dieser Marken Strategie, die ich erwähnt habe, eine Chance zu geben.

Hinter jedem Benchmark zeigen sich eine Reihe von Erkenntnissen, die Sie nutzen können, um einen besseren ROAS zu erzielen. Machen Sie sich an die Arbeit!

Quelle: Dieser Benchmark zur Conversion Rate basiert auf Leistungsdaten, die aus Zehntausenden von WordStream-Kundenkonten in den USA stammen. Weitere Informationen zu jedem einzelnen Datensatz finden Sie in unserem Google Ads-Benchmark , unserem Facebook Ads-Benchmark , unserem Google Ads-Benchmark für mobile Endgeräte, unserem Google Shopping-Benchmark und unserem Bing Ads-Benchmark . Jede Branche umfasst mindestens 30 aktive Kundenkonten. „Durchschnitte“ sind technisch mediane Zahlen zur Berücksichtigung von Ausreißern. Alle Währungswerte werden in USD gebucht.

Quellenverzeichnis & Datenbasis

WordStream by LocaliQ (Google Ads Benchmarks Report 2023/24) Die umfangreichste Datenquelle für Search & Display Benchmarks nach Branchen.

Unbounce (Conversion Benchmark Report), KI-gestützte Analyse von Millionen Landingpages. Sehr stark für Lead-Gen und Landingpage-Insights.

Ruler Analytics (Conversion Rate by Industry): Bietet exzellente Daten zur Multi-Channel-Attribution und Branchen-Vergleichen.

Statista (E-Commerce Conversion Rates Worldwide): Globale Makro-Daten für den E-Commerce Kontext.

Portent (Site Speed Impact on Conversion Rate): Die Autorität für technische Performance-Daten.


Avatar von Peter S. Puzzo