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Eine globale Marketingstrategie aufbauen

Sie erhalten Tipps dazu, wie Sie eine globale Website entwickeln, die Suchergebnisse für eine internationale Zielgruppe optimieren und die Bekanntheit Ihres Unternehmens steigern können.

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Übersicht

Die Herausforderung

Sie haben Ihre Website so gestaltet, dass sie für Besucher in Ihrem Land interessant und nutzerfreundlich ist, die Marke unterstützt sowie eine Suchfunktion umfasst. Wie erreichen Sie nun, dass Ihre Website für jeden potenziellen Markt im Ausland ansprechend ist?

Das Ziel

Nutzer sollen die gewünschten Informationen schnell finden, und zwar in ihrer Sprache und auf dem von ihnen bevorzugten Gerät.

Vorgehensweise

Starten Sie mit Test My Site, um herauszufinden, wie Ihre Website in puncto Geschwindigkeit und Mobilgeräteoptimierung abschneidet. Informieren Sie sich anschließend darüber, wie Sie diese Bereiche verbessern können. Ihre Website steckt noch in der Planungsphase oder Sie möchten bestimmte Bereiche Ihres Designs in einem globalen Kontext betrachten? Hier finden Sie unsere Checkliste zur Internationalisierung.

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Website globalisieren:  Gleichbehandlung ist das A und O

Betrachten Sie sich selbst als internationales Unternehmen mit jeweils nationalen Kunden und nicht umgekehrt. Ganz wichtig ist, dass Sie auf Ihre Kunden in jedem Markt individuell eingehen. Ihr Ziel sollte es sein, hinsichtlich Design, Funktionalität und Inhalt Ihrer Website(s) unabhängig vom Standort der Nutzer immer dieselbe Qualität zu bieten.

Mehrsprachige Website oder mehrere einsprachige Websites?

Eine universelle mehrsprachige Website bietet Inhalte in mehr als einer Sprache. So könnte sich ein kanadisches Unternehmen zum Beispiel in Englisch und Französisch präsentieren oder ein Blog über Fußball in Lateinamerika in Spanisch und Portugiesisch. Eine universelle mehrsprachige Website unter einer einzigen Domain wie .com hat viele Vorteile:

  • Ihr Unternehmen wirkt global.
  • Nur eine Domain zu registrieren, ist einfacher, geht schneller und ist kostengünstiger.
  • Die Nutzer müssen nicht lange suchen.

Dennoch müssen Sie auf die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Zielmärkte eingehen.

Einzelne lokalisierte internationale Websites haben den Vorteil, dass die Nutzer in den verschiedenen Ländern gezielt angesprochen werden. Typisch für internationale Websites sind Top-Level-Domains mit Ländercode wie .de, .fr oder .ie.

  • Eine länderspezifische Domain signalisiert Ihren Kunden Verbundenheit, denn die Produkte und Dienstleistungen werden in ihrer Sprache beworben und sie sind mit den Zahlungsmethoden vertraut.
  • Andererseits ist es aufwendig und teuer, für jeden Exportmarkt eine eigene Top-Level-Domain mit Ländercode zu kaufen und zu registrieren.

Es gibt auch Websites, die international und mehrsprachig sind. Beispiel: Eine Website mit verschiedenen Versionen für die USA und Kanada und den Sprachvarianten Französisch und Englisch für die kanadischen Inhalte.

Domainname auswählen

Die Top-Level-Domain ist das Suffix (z. B. .com, .org, .net). Viele Betreiber von E-Commerce-Websites entscheiden sich für .com, weil Nutzer bei der Suche nach einem Unternehmen in der Suchmaschine meist diese Top-Level-Domain angeben. Google bestimmt die Sprache zwar anhand der Inhalte, für Ihre Nutzer bietet die URL aber einen ersten Anhaltspunkt. In den folgenden URLs zum Beispiel werden französischsprachige Inhalte durch die Verwendung von .fr als Subdomain bzw. Unterverzeichnis klar gekennzeichnet:

  • (http://example.ca/fr/vélo-de-montagne.html)
  • (http://fr.example.ca/vélo-de-montagne.html)

Wenn Sie bereits in der URL einen Hinweis auf die Sprache liefern, lassen sich auch Probleme mit mehrsprachigem Content auf Ihrer Website leichter ausmachen. Sie können die URL übersetzen oder einen internationalisierten Domainnamen (IDN) verwenden.

 

Geo-Weiterleitung

Wenn die internationale SEO korrekt eingerichtet ist, werden Nutzer über die Google-Suche automatisch auf die richtige Sprachversion Ihrer Website weitergeleitet. Rufen Sie beispielsweise Google.com auf, gelangen Sie automatisch auf die länderspezifische Seite der Google-Suche. Was aber machen Sie mit einem Nutzer, der von einer spanischen IP-Adresse kommt und nach englischsprachigen Inhalten sucht? Eine zwangsweise Weiterleitung auf die spanischsprachigen Seiten würde der Absicht des Nutzers zuwiderlaufen. Sie haben aber folgende Möglichkeiten:

Keine Geo-Weiterleitung bietet dem Nutzer die Option, trotz der spanischen IP-Adresse auf der englischen Website zu bleiben.

Keine Geo-Weiterleitungbis zur Zahlung lässt den Nutzer bis zum Bezahlvorgang seinen eigenen Weg gehen, erst dann erfolgt die Weiterleitung.

Automatische Geo-Weiterleitung nimmt dem Nutzer die Wahl. Er wird automatisch zum spanischen Inhalt weitergeleitet.

Pop-up-Banner zur Geo-Weiterleitung wie „Möchten Sie auf unserer englischen Website bleiben oder auf die spanische weitergeleitet werden?“ bieten dem Nutzer die Möglichkeit, selbst zu entscheiden.

 

Uploadgeschwindigkeit

Sie sollten nicht einfach davon ausgehen, dass jeder Nutzer Zugang zu einem 4G-Netzwerk hat. Der weltweite Standard ist 3G oder langsamer. Achten Sie bei Ihrer Website auf kurze Ladezeiten, damit Nutzer nicht schon aufgeben, bevor sie überhaupt die erste Seite sehen. Hier einige Tipps für eine höhere Uploadgeschwindigkeit:

  • Multimedia-Inhalte wirken sehr ansprechend, kosten aber auch Ladezeit. Wägen Sie daher ab und sorgen Sie dafür, dass Nutzer die wichtigsten Inhalte möglichst schnell sehen. Bilddateien sollten Sie komprimieren.
  • Verwenden Sie nicht zu viele Navigationslinks.
  • Verzichten Sie auf Pop-ups oder andere Funktionen, die bei der Navigation auf der Website stören könnten.

 

Lokalisierung

Auf einer lokalisierten Website werden dieselben Inhalte wie auf der Hauptwebsite präsentiert, nur kulturell und sprachlich an den Zielmarkt angepasst. Wenn eine direkte Übersetzung zum Beispiel aufgrund bestimmter Redewendungen nicht möglich ist, können Sie die Inhalte durch Transkreation sinngemäß übertragen und dadurch dieselbe Wirkung in der Zielsprache erzeugen. In jedem neuen Markt ist es wichtig, dass Sie

  • die Sprache Ihrer Kunden sprechen,
  • eine lokalisierte Version der Website erstellen,
  • Ihr Branding optimieren,
  • die Sichtbarkeit Ihres Unternehmens erhöhen,
  • sich Gedanken über Währung und Bezahlvorgang machen,
  • Ihre Kunden zufriedenstellen,
  • alles rechtlich absichern und
  • Wert auf kleinste Details legen.

Webdesign und ‑entwicklung

Der Branchenstandard ist Unicode. Dieser Zeichensatz ist speziell darauf ausgelegt, Text unabhängig vom Schriftsystem einheitlich darzustellen. Unicode deckt jede geschriebene Sprache ab, u. a. Arabisch, Chinesisch, Griechisch, Hebräisch und Kyrillisch. Auch die Schreibrichtung, also ob von links nach rechts oder umgekehrt, wird berücksichtigt. Unicode unterstützt über 100 Schriftsysteme mit mehr als 100.000 Zeichen. Am häufigsten wird UTF-8 verwendet.

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Best Practices für Websites in jedem Markt

Wichtige Informationen immer am Seitenanfang platzieren

So sind sie sofort und ohne Scrollen sichtbar.

In kleinen Dimensionen denken

Ihre Kunden nutzen hauptsächlich Geräte mit kleinen Displays wie Smartphones und Tablets. Gestalten Sie Ihre Website so, dass sie sich automatisch an die Bildschirmgröße anpasst, damit wichtige Elemente und Inhalte jederzeit sichtbar sind.

Textinhalte verfassen

Präzise Überschriften haben die größte Wirkung

Eine klare, eingängige Überschrift auf der Website ist wie eine Visitenkarte. Ihre Kunden wissen sofort, dass sie an der richtigen Stelle sind, und bleiben länger.

Die Welt ist bunt

Auch Farben sind eine Form von Sprache. Finden Sie unbedingt heraus, welche Farben in Ihrem Zielmarkt welche Bedeutung haben. Das kann von Land zu Land völlig verschieden sein. Weiß ist in westlichen Ländern zum Beispiel die typische Farbe für Hochzeiten – in China für Beerdigungen. In Indien ist Rot die Farbe für offizielle Anlässe, im Vereinigten Königreich Lila und in China Gelb.

Vorteile aufzählen

Sagen Sie Ihren Kunden ohne Umschweife, warum sie auf Ihrer Website bleiben sollten. Stellen Sie die Vorteile Ihrer Produkte und Dienstleistungen klar heraus. Aufzählungslisten sind dafür gut geeignet.

Zu weiterführenden Informationen verlinken

Mit auffällig platzierten „Weitere Informationen“-Links können Sie das Interesse der Nutzer wecken und sie für längere Zeit auf Ihrer Website halten.

Eindeutiger Call-to-Action

Wenn Sie Besuchern verständlich machen, welche Aktion Sie von ihnen erwarten, führen sie diese eher aus und bringen Ihnen die erhofften Einnahmen.

Beziehungen zu Kunden aufbauen

  • Zeigen Sie Ihren Kunden, dass Sie erreichbar sind und schaffen Sie so eine Vertrauensbasis.
  • Wenn Sie Kunden um personenbezogene Daten bitten, erklären Sie genau, warum diese Angaben erforderlich sind und wozu sie verwendet werden.
  • Präsentieren Sie Kundenreferenzen oder Bewertungen unabhängiger Dritter.
  • Wenn Sie Anzeigen auf Ihrer Website schalten, grenzen Sie diese klar von den übrigen Inhalten ab.

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International SEO: So werden Sie von Käufern weltweit gefunden

  1. 1 Übersicht

Die Herausforderung

Wie können Sie bei mehrsprachigen oder internationalen Websites dafür sorgen, dass sie von allen relevanten Nutzern in Ihren Zielländern und
-sprachen gefunden werden und dass Ihr Ranking optimiert wird?

Das Ziel

Die richtigen Nutzer sollen bei einer Google-Suche zur richtigen Version Ihrer Website weitergeleitet werden.

Vorgehensweise

Ihre Hauptziele bei der internationalen SEO bestehen darin, die relevantesten Nutzer in den jeweiligen Ländern auf die richtige Länder- oder Sprachseite Ihrer Website weiterzuleiten und Ihr Ranking mit jeder Suche zu optimieren. So können Sie Ihre Ziele erreichen:

  1. 2 Wie Google Webseiten crawlt, indexiert und bereitstellt

Die Suche im Web ähnelt der Suche in einem riesengroßen Buch mit einem enormen Index, in dem alles verzeichnet ist. Wenn also ein potenzieller Kunde eine Google-Suche startet, wird der Suchbegriff durch unsere Programme mit dem Index abgeglichen und die relevantesten Suchergebnisse ermittelt. Die drei wichtigsten daran beteiligten Prozesse:

Crawling

Beim Crawling werden neue und aktualisierte Seiten zum Google-Index hinzugefügt. Mit unserem hochkomplexen Computersystem erfassen („crawlen“) wir Milliarden von Webseiten. Das Programm, mit dem diese Seiten durchsucht werden, heißt Googlebot. Andere Bezeichnungen für solche Programme sind Robot, Bot und Spider. Durch den Googlebot wird anhand eines algorithmischen Prozesses bestimmt, welche Websites wann und wie oft durchsucht und wie viele Seiten von den einzelnen Websites abgerufen werden. Es ist nicht möglich, Google dafür zu bezahlen, dass eine Website häufiger gecrawlt wird. Darüber hinaus sind unsere Geschäftsbereiche „Suchmaschine“ und „Google Ads“ voneinander getrennt.

Indexierung

Bei der Verarbeitung der gecrawlten Seiten wird durch den Googlebot ein großer Index mit allen Wörtern und ihrer seitengenauen Position erzeugt. Zusätzlich werden Informationen in wichtigen Content-Tags und -Attributen wie Title-Tags und ALT-Attributen verarbeitet. Mit dem Googlebot lassen sich viele verschiedene, aber nicht alle Arten von Inhalten verarbeiten. Beispielsweise kann der Inhalt bei manchen Rich-Media-Dateien oder dynamischen Seiten nicht gecrawlt werden.

Bereitstellen der Ergebnisse

Wenn ein Nutzer eine Suchanfrage startet, durchsuchen unsere Computer den Index nach passenden Seiten und geben die relevantesten Ergebnisse zurück. Die Relevanz wird anhand von über 200 Einzelfaktoren ermittelt. Einer davon ist der PageRank – ein Messwert für die Wichtigkeit einer Seite basierend auf den Links, die von anderen Seiten eingehen. Jeder Link von einer anderen Website auf eine Ihrer Seiten erhöht den PageRank Ihrer Website. Aber nicht alle Links sind gleich: Bei Google setzen wir alles daran, Spam-Links und andere Praktiken zu identifizieren, die sich negativ auf die Suchergebnisse auswirken können. Als leistungsstarke Links gelten solche, die wegen der Qualität des Contents auf Ihre Website verlinken.

Damit Ihre Website auf den Suchergebnisseiten einen möglichst hohen Rang erreicht, muss Google Ihre Website richtig crawlen und indexieren können. In unseren Richtlinien für Webmaster finden Sie Best Practices zur Optimierung des Rangs Ihrer Website.

Mit der [Meinten Sie]-Funktion von Google und der automatischen Vervollständigung sparen Nutzer Zeit, da ähnliche Begriffe, typische Rechtschreibfehler und häufige Suchanfragen angezeigt werden. Die von diesen Funktionen ausgegebenen Keywords werden automatisch von unseren Web-Crawlern und Suchalgorithmen generiert. Vervollständigungen werden nur dann angezeigt, wenn wir glauben, dass die Nutzer damit Zeit sparen. Steht eine Website für einen Suchbegriff weit oben in der Rangfolge, haben wir mithilfe unserer Algorithmen ermittelt, dass der Content für die Suchanfrage besonders relevant ist.

  1. 3 Elemente zur Sprachauswahl klar hervorheben

Eine Seite, eine Sprache

Wenn Sie Ihre Website in mehreren Sprachen anbieten, sollten Sie auf jeder Seite nur eine Sprache für Content und Navigation verwenden und nicht mehrere Sprachen auf derselben Seite mischen.

Die Sprache in der URL angeben

Verwenden Sie eigene URLs für die einzelnen Sprachen und geben Sie die Sprache in der URL an. An der URL www.mysite.com/de/ erkennt ein Nutzer zum Beispiel, dass die Seiten auf Deutsch sind.

Sprachausrichtung

Mit hreflang-Meta-Tags zeigen Sie Google, auf welche Sprache(n) Ihre Website ausgerichtet ist. In HTML steht „href“ für „Hypertext Reference“ und wird verwendet, um HTML-Links zu beschreiben; „lang“ ist kurz für „language“, die Sprache.

Gegenseitige Verlinkung

Platzieren Sie auf allen Seiten ein Element zur Sprachauswahl. So können Nutzer jederzeit zur bevorzugten Sprachversion wechseln.

Dynamische Inhalte

Google empfiehlt zwar, für Seiten in verschiedenen Sprachen eigene URLs zu verwenden, unterstützt aber auch dynamischen, personalisierten Content. Dabei wird erkannt, woher die IP-Adresse des Nutzers stammt, und relevanter Content wird automatisch in der jeweiligen Sprache angezeigt. Falls Ihre Website also eine dynamische Struktur aufweist, müssen Sie nichts daran ändern. Sie wird genauso bei Suchanfragen gefunden und Anbieter von dynamischen Inhalten werden nicht benachteiligt.

Was Sie vermeiden sollten

Nur den Standardtext übersetzen

Es reicht nicht, einfach nur den Standardtext der Website zu übersetzen und den restlichen Content in nur einer Sprache zu belassen (typisch für Seiten mit nutzergenerierten Inhalten wie Foren). Für den Nutzer ist das nicht optimal, vor allem wenn in den Suchergebnissen für die verschiedenen Sprachen der Standardtexte immer derselbe Content angezeigt wird.

Automatische Übersetzung

Automatische bzw. Maschinenübersetzungen ergeben oft keinen Sinn und vermitteln potenziellen Kunden möglicherweise einen falschen Eindruck – und das nicht nur inhaltlich. Automatisch übersetzte Seiten auf Ihrer Website sollten Sie vom Crawling durch Suchmaschinen ausschließen, indem Sie die Datei robots.txt anpassen.

Keine Cookies

Verwenden Sie keine Cookies oder Skripts, um übersetzte Versionen einer Seite anzuzeigen. Diese dynamischen Inhalte werden vom Googlebot nicht erkannt und der Websitecontent wird deswegen nicht richtig in Google indexiert. Nutzer sehen diese Inhalte möglicherweise auch nicht.

4 Der Nutzer – das (un)bekannte Wesen

Hinter jeder Google-Suche steht ein Nutzer mit einer kauforientierten Absicht: Rezensionen, Produkt- oder Preisvergleiche – die Liste ist schier endlos.

Ihre eigene Marketinganalyse liefert dabei die besten Hinweise auf die eigentlichen Absichten der Nutzer. Im Keyword-Planer von Google Ads sehen Sie, welche Keywords (nicht zu vergessen die wertvollen Long Tail Keywords) Nutzer eingeben, um Ihre Website zu finden. Eine genaue Analyse dieser Daten verschafft Ihnen einen besseren Einblick in das Suchverhalten Ihrer Websitebesucher und ermöglicht Ihnen, eine passende Contentstrategie auszuarbeiten.

Long Tail Keywords sind spezifischere Wortgruppen aus drei bis fünf Begriffen, die Nutzer oft eingeben, wenn der Kaufabschluss näher rückt. Angenommen, ein Nutzer sucht zuerst nach „esszimmerstuhl“. Nachdem der Nutzer mehrere Websites besucht, Stile und Preise verglichen hat, grenzt er die Suche schließlich auf „eames stuhl für esszimmer grau“ ein.

Im responsiven Webdesign erstellter Content spricht Nutzer unmittelbar an und ist eine sehr wirksame Methode, um mehr Zugriffe, Klicks, Leads, Verkäufe und Conversions zu erzielen.

5 On-Page- und Off-Page-SEO

Wenn Google Ihre Website mit anderen vergleicht, sehen wir uns genau an, wofür Sie bewertet werden (On-Page) und welchen Rang Sie in Suchergebnissen erreichen (Off-Page).

Damit Google Ihr Angebot richtig einordnen und bewerten kann, sollten Sie es uns so einfach wie möglich machen, Ihre Seiten zu indexieren und uns durch die Struktur und den Content Ihrer Website zu bewegen. Sie möchten schließlich einen hohen Rang erreichen, um gegen die Vielzahl nationaler und internationaler Mitbewerber und deren Inhalte bestehen zu können.

On-Page-SEO

Bei internationaler On-Page-SEO geht es darum, Ihre Seite so zu optimieren, dass Google sie einfacher orten und ihre Relevanz beurteilen kann. Organisieren Sie Ihre globalen URLs daher auf klare, strukturierte Weise, zum Beispiel nach Unterverzeichnis, Subdomain oder Domain. So kann lokalisierter Content einfacher einer Region zugeordnet werden.

Lokalisieren Sie Ihre Website für jedes Zielland und sorgen Sie gleichzeitig für eine weltweit einheitliche Markendarstellung. Durch die Lokalisierung verringern Sie das Risiko doppelter Inhalte und sorgen für mehr Interaktionen.

Für eine effektive On-Page-SEO sollte Folgendes lokalisiert werden:

  • URLs
  • Titel-Tags mit lokalisierten ausgewählten Keywords
  • Überschriften (H1)
  • Hauptcontent
  • ALT-Attribute, einschließlich der Namen von Bilddateien
  • Metatitel und -beschreibungen
  • Navigationslabels
  • Adressen
  • Interne Verlinkungen, zum Beispiel auf einen internen Blog (gut für Nutzer und für Google)

Off-Page-SEO

Hier liegt der Schwerpunkt darauf, durch die Verlinkung mit anderen Websites die Relevanz der eigenen Website zu erhöhen. Außerdem fallen darunter alle Optimierungsschritte außerhalb der Website. Je häufiger Ihre Website verlinkt wird, desto höher ihr Rang in der Google-Suche. Sie haben verschiedene Möglichkeiten, die Verlinkung zu verbessern:

  • Erstellen Sie interessanten, relevanten lokalisierten Content.
  • Social-Media-Marketing: Ermöglichen Sie Nutzern, Ihren Content zu teilen.
  • Echte Bewertungen auf Drittwebsites
  • Beiträge schreiben: Veröffentlichen Sie auf PR-Portalen interessante, hochwertige Artikel, die auf Ihre Website verlinken.
  • Bilder oder Videos auf entsprechenden Websites veröffentlichen: mit Titel, Beschreibung, Tags und Links
  • Dokumente auf Dokumentenportalen veröffentlichen: mit interessanten bzw. relevanten Informationen im PDF- oder PPT-Format

6 So ermitteln wir das Zielland einer Website

Top-Level-Domainnamen mit Ländercode (ccTLDs)

Indem Sie für jede Zielregion und -sprache eine eigene Website anbieten (zum Beispiel .de für Deutschland und .cn für China), senden Sie Nutzern und Suchmaschinen ein starkes Signal, dass die Website explizit für ein bestimmtes Land vorgesehen ist. In einigen Ländern ist die Verwendung von ccTLDs beschränkt. Sie sollten sich also vorher informieren.

Tipp

Google behandelt einige Vanity-ccTLDs (zum Beispiel .tv und .me) wie generische Top-Level-Domains (gTLDs), da wir herausgefunden haben, dass Nutzer und Webmaster diese Domains nicht als länderspezifisch ansehen. Hier eine Übersicht der Domains, die von Google als generisch behandelt werden.

Einstellungen für die geografische Ausrichtung

Wenn Sie eine einzelne internationale/mehrsprachige Website erstellen, benötigen Sie eine generische Domain (gTLD). Eine einzige Domain hat den Vorteil, dass nur eine SEO-Kampagne erforderlich ist. Sie hätten also eine generische Domain (gTLD) und dann für jede Sprache einen eigenen Ordner. Beispiel: myamazingsite.com/de/, myamazingsite.com/en/ und myamazingsite.com/es/. Wenn Sie die Relevanz der ursprünglichen deutschsprachigen Website verbessern, profitieren auch die anderen Sprachenordner.

Google bestimmt anhand der geografischen Ausrichtung, welche länderspezifischen Seiten für Nutzer relevant sind. Wenn Ihre Website eine gTLD wie .com, .org oder .net hat, können Sie Google mithilfe des Tools zur Ausrichtung auf ein Zielland in der Search Console mitteilen, dass Ihre Website auf ein bestimmtes Land ausgerichtet ist. Falls Ihre Website auf mehrere Länder ausgerichtet ist, sollten Sie dieses Tool nicht verwenden.

Tipp

Da regionale Top-Level-Domains wie .eu oder .asia nicht länderspezifisch sind, werden sie von Google wie generische Top-Level-Domains behandelt.

Serverstandort

Der Server (erkennbar an der IP-Adresse) liegt oft in unmittelbarer Nähe zu den Nutzern und ist ebenfalls ein Hinweis auf die Zielgruppe Ihrer Website. Einige Websites greifen aber auch auf verteilte Servernetzwerke für die Content-Übermittlung (Content Delivery Network, CDN) zurück oder werden in einem anderen Land mit besserer Webserverinfrastruktur gehostet. Eine definitive Aussage ist daher nicht möglich.

Weitere Signale

Weitere Hinweise auf die Zielgruppe Ihrer Website liefern Adressen und Telefonnummern auf den verschiedenen Seiten, die Verwendung der Landessprache und -währung, Links von anderen lokalen Websites und auch die Verwendung von Google My Business (sofern verfügbar). Google nutzt für die geografische Ausrichtung keine Standort-Meta-Tags wie geo.position oder distribution und keine HTML-Attribute.

7 URL-Strukturen

Es ist schwierig, die geografische Ausrichtung für jede Seite einzeln zu bestimmen. Daher ist die Verwendung einer URL-Struktur sinnvoll, mit der die Website für die geografische Ausrichtung leicht unterteilt werden kann. Die verschiedenen Optionen und ihre Vor- und Nachteile:

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Internationales Keyword-Targeting

Leitfaden zum Erweitern und Optimieren internationaler Keyword-Listen

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Übersicht

Die Herausforderung

Wenn Sie mit dem Suchverhalten, der Kultur und der Sprache eines neuen Markts nicht vertraut sind, kann es schwierig sein, Keywords für die Werbung zu ermitteln.

Das Ziel

Sie möchten herausfinden, wie Sie Ihre Keyword-Liste am besten erweitern und verfeinern, um potenzielle Kunden in anderen Märkten anzusprechen.

Herangehensweise

Der Keyword-Planer ist ein kostenloses Tool von Google, mit dem Sie neue Keyword-Listen erstellen oder vorhandene erweitern können. Er ist besonders nützlich für Unternehmen, die internationale Kampagnen entwickeln oder neue Märkte erschließen möchten.

Mit dem Keyword-Planer können Sie für viele Länder einfach ermitteln, wie groß das Volumen und wie stark der Wettbewerb bei Keywords ist. Damit erschließen sich Zusammenhänge zwischen dem Suchvolumen und Conversion-Raten auf der Website, Absprungraten, der Zeit auf der Website sowie wiederkehrenden Besuchern. So können Sie einfach die leistungsstärksten Keywords für zukünftige Suchkampagnen ermitteln. Außerdem kann eine Liste mit Keyword-Ideen für einzelne Länder und Sprachen generiert werden, in der auch das jeweilige monatliche Suchvolumen aufgeführt ist. So können Sie mit dem Keyword-Planer leistungsstarke internationale Kampagnen zusammenstellen:

Einsatzmöglichkeiten des Keyword-Planers:

  • Zusätzliche Keywords finden: Sie erhalten Ideen zu Keywords und Anzeigengruppen für bestehende Kampagnen. Diese basieren auf Suchbegriffen, die relevant für Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung, Ihre Landingpage oder verschiedene Produktkategorien sind.
  • Bisherige Statistiken sowie Trafficprognosen abrufen: Anhand von Statistiken, etwa zum Suchvolumen, können Sie besser entscheiden, welche Keywords sich für neue oder bestehende Kampagnen eignen. Mithilfe von Prognosen, beispielsweise zu geschätzten Klicks und Conversions, erhalten Sie eine Vorstellung davon, wie leistungsfähig eine Keyword-Liste bei einem bestimmten Gebot und Budget ist. Anhand dieser Informationen lassen sich auch geeignete Gebote und Budgets festlegen.

TippErstellen Sie für jede Sprache eine eigene Kampagne. Besonders effektiv sprechen Sie nämlich potenzielle Kunden mit Keywords, Anzeigen und Landingpages in ihrer Muttersprache an.

In den folgenden Kapiteln erfahren Sie, wie Sie mit dem Keyword-Planer eine erfolgreiche Kampagne in die Wege leiten.

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Mithilfe einer Wortgruppe, Website oder Kategorie nach neuen Keywords suchen
Mit dem Keyword-Planer können Sie die besten Keywords für den neuen Markt ermitteln und später darauf basierend weitere finden, z. B. sogenannte Long Tail Keywords. Diese haben zwar kein großes Suchvolumen, führen aber oft mit höherer Wahrscheinlichkeit zu Conversions.Es handelt sich dabei um spezifischere Wortgruppen aus drei bis fünf Begriffen, die Nutzer oft eingeben, wenn sie den Kauf eines bestimmten Produktes in Erwägung ziehen. Beispiel: Ein Nutzer sucht zuerst nach „esszimmerstuhl“. Nachdem er mehrere Websites aufgerufen sowie Designs und Preise verglichen hat, grenzt er die Suche schließlich auf „eames stuhl für esszimmer modern“ ein.Geeignete Keywords findenMelden Sie sich über Ihr Google Ads-Konto beim Keyword-Planer an.

  • Der Keyword-Planer lässt sich in Google Ads über das Werkzeugsymbol aufrufen.
  • Geben Sie mindestens eines der folgenden Elemente im Suchfeld „Neue Keywords ermitteln“ ein und drücken Sie nach jedem Element auf die Eingabetaste:
  • Wörter oder Wortgruppen, mit denen Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung beschreiben würden
    • URL einer Webseite oder der gesamten Website Ihres Unternehmens
    • Klicken Sie auf „Starten“, um Keyword-Ideen abzurufen.
    • Sehen Sie sich in der Übersicht die Keywords an oder laden Sie sie herunter.
  • Klicken Sie auf Ideen abrufen
  • Sie können sich die Keywords auf dem Tab „Keyword-Ideen“ oder dem standardmäßig angezeigten Tab „Anzeigengruppen-Ideen“ ansehen.

Ideen hinzufügenMöchten Sie einer Anzeigengruppe weitere Keywords hinzufügen? Wählen Sie zunächst die Anzeigengruppe aus, klicken Sie dann das Kästchen neben dem gewünschten Keyword an und anschließend auf „Zu Plan hinzufügen“.Ideen entfernenWenn Sie ein Keyword aus einer Anzeigengruppe entfernen möchten, klicken Sie auf die Anzeigengruppe und anschließend auf das X neben dem entsprechenden Keyword. Möchten Sie eine komplette Anzeigengruppe entfernen, rufen Sie den Tab „Anzeigengruppen“ auf und klicken auf das X neben der entsprechenden Anzeigengruppe.Gebotsbereich ändernSie können den Bereich der maximalen CPC-Gebote anpassen, um Klick- und Kostenschätzungen für die Keywords in Ihrem Plan zu erhalten.

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Prognosen und bisherige Daten abrufen
Wenn Sie schon eine Keyword-Liste haben, können Sie anhand von Statistiken zum Suchvolumen sehen, wie häufig die entsprechenden Suchbegriffe eingegeben werden. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, Keywords in Anzeigengruppen zusammenzufassen.VorgehensweiseMelden Sie sich über Ihr Google Ads-Konto beim Keyword-Planer an.

  • Klicken Sie auf „Messwerte und Prognosen für Ihre Keywords abrufen“.
  • Geben Sie Ihre Keywords im Suchfeld getrennt durch Kommas oder Zeilenumbrüche ein. Diese Keywords werden keiner bestehenden Kampagne in Ihrem Konto hinzugefügt.
  • Klicken Sie auf „Starten“, um die Prognosen abzurufen.
  • Wenn Sie bisherige Statistiken, etwa zum durchschnittlichen Suchvolumen im Monat, oder Daten von Mitbewerbern sehen möchten, wechseln Sie oben auf der Seite zum Tab „Bisherige Messwerte“.
TippFür die Berechnung von Trafficprognosen werden nur die jeweils verwendeten Keyword-Optionen berücksichtigt. Wenn Sie beispielsweise ein Keyword als „Genau passend“ hinzufügen, erhalten Sie durch die Prognosen eine Vorstellung davon, welche Leistung sich damit erzielen lässt.

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Keyword-Listen vervielfältigen, um neue Keywords zu erhalten
Sich seine Keywords selbst zusammenzustellen, kann relativ zeitaufwendig sein. Einfacher ist es, zwei oder mehr Keyword-Listen zu vervielfältigen. Anschließend lassen sich bisherige Statistikwerte oder Zugriffsprognosen für die neue Liste mit kombinierten Keywords abrufen.Angenommen, Sie bewerben eine Kette von Luxusresorts und haben eine Keyword-Liste mit den Standorten und eine zweite Liste mit Beschreibungen dieser Resorts erstellt:

Keyword-Liste 1 Keyword-Liste 2
mexiko luxus resort
cabo hotels
cancun strand resort

Die Keywords beider Listen werden kombiniert, um daraus neue Keyword-Wortgruppen wie hotels cabo oder luxus resort mexiko zu erstellen. Sie können nun Zugriffsprognosen oder bisherige Statistiken für diese neuen Keywords abrufen.

Vorgehensweise

Melden Sie sich mit Ihrem Google Ads-Konto beim Keyword-Planer an.

  • Klicken Sie auf Keyword-Listen vervielfachen, um neue Keywords zu erhalten.
  • Geben Sie ins Feld Liste 1 Ihre Keywords ein. Diese sind durch Zeilenumbrüche oder Kommas voneinander zu trennen. Ins Feld Liste 2 kommt die Keyword-Liste, die mit Liste 1 kombiniert werden soll. Auch hier müssen Sie die Keywords zeilenweise eingeben oder durch Komma trennen. Wenn Sie mehr als zwei Listen zusammenführen möchten, können Sie einfach auf X klicken, um weitere Felder hinzuzufügen.
  • Klicken Sie auf Prognosen abrufen, um Zugriffsprognosen für die kombinierten Keyword-Wortgruppen zu erhalten (etwa zu Klicks oder Impressionen). Sie können aber auch auf Suchvolumen abrufen klicken, um bisherige Statistikdaten für die kombinierten Keyword-Wortgruppen zu erhalten, z. B. Informationen zum monatlichen Suchvolumen oder zum Wettbewerb.

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Keyword-Prognosen
Wenn bereits eine Keyword-Liste vorhanden ist, können Sie die Keywords auch manuell eingeben oder als CSV-Datei hochladen, um konkrete Prognosen zu Klicks und Kosten für Ihr Google Ads-Konto und das ausgewählte Gebot zu erhalten.VorgehensweiseMelden Sie sich über Ihr Google Ads-Konto beim Keyword-Planer an.

Klicks

Damit ist geschätzte tägliche Anzahl der Klicks auf Ihre Anzeige gemeint, wenn diese aufgrund einer Suchanfrage mit dem entsprechenden Keyword ausgeliefert wird.

Impressionen (Impr.)

Dieser Wert gibt an, wie oft die Anzeige pro Tag ausgeliefert werden könnte. Jedes Mal, wenn eine Anzeige auf einer Suchergebnisseite zu sehen ist, zählt dies als eine Impression.

Anteil an möglichen Anzeigenimpressionen

Hierbei handelt es sich um die Anzahl der Impressionen für eine Anzeige geteilt durch die Gesamtzahl der Suchanfragen im vorigen Monat, die das genau passende Keyword enthielten und aus der Region und dem Werbenetzwerk kamen, auf die die Anzeige ausgerichtet war. Es gibt einen Unterschied zwischen der Spalte „Anteil an möglichen Anzeigenimpressionen“ im Keyword-Planer und den Spalten „Anteil an möglichen Impressionen“ und „Ant. an mögl. Impr. bei genau passend“ in der Kampagnenverwaltung. Letztere beziehen sich auf die Anzahl an Impressionen, die Sie für ein Keyword hätten erzielen können. Im Keyword-Planer basiert der Anteil an möglichen Anzeigenimpressionen hingegen auf dem Suchvolumen für genau dieses Keyword. Wenn in der Spalte „Anteil an möglichen Anzeigenimpressionen“ ein Gedankenstrich (–) angezeigt wird, sind nicht genügend Daten vorhanden, um diesen Wert zu ermitteln.
Durchschnittliche Position (Durchschn. Pos.)Dies ist die durchschnittliche Position auf einer Suchergebnisseite, auf der Ihre Anzeige zu sehen sein könnte, wenn durch das Keyword die Auslieferung ausgelöst wird. „1“ ist die höchste Position auf der ersten Suchergebnisseite. Durch Keywords mit einer durchschnittlichen Position von „1“ bis „8“ wird in der Regel die Auslieferung auf der ersten Suchergebnisseite ausgelöst, während bei Keywords mit einer durchschnittlichen Position von „9“ bis „16“ die Anzeige normalerweise auf der zweiten Seite zu sehen ist. Die weiteren Positionen führen entsprechend zur Auslieferung auf den nachfolgenden Seiten. Die durchschnittliche Position „1,7“ bedeutet z. B., dass die Anzeige normalerweise an erster oder zweiter Position erscheint. Die durchschnittliche Position bleibt nicht immer gleich, sondern kann aufgrund verschiedener Leistungsfaktoren variieren.

Kosten

Hierbei handelt es sich um den durchschnittlichen Betrag, den Sie für dieses Keyword pro Tag ausgeben würden.

Klickrate (CTR)

Dies ist die Anzahl der Klicks auf die Anzeige geteilt durch die Anzahl der Impressionen.

Durchschnittlicher Cost-per-Click (Durchschn. CPC)

Hierbei handelt es sich um den durchschnittlichen Betrag, den Sie für einen Klick zahlen würden. Der endgültige Betrag (tatsächlicher CPC), den wir Ihnen für einen Klick in Rechnung stellen, wird automatisch so angepasst, dass Sie nur einen Cent mehr als den Mindestbetrag zahlen, der zum Halten der Anzeigenposition erforderlich ist. Daher kann der angezeigte Betrag für alle Keywords oder das bereits für Ihre Anzeigengruppe geltende CPC-Gebot niedriger als die Gesamtkostenprognose ausfallen.

Conversions (Alle Conv.)

Hierbei handelt es sich um eine Schätzung der Gesamtzahl an Conversions, die Sie mit den betreffenden Keywords erzielen könnten. Wir verwenden standardmäßig Ihre bisherige geschätzte Gesamt-Conversion-Rate. Diese Einstellung können Sie jedoch ändern.

Durchschnittlicher Cost-per-Acquisition (Gesch. durchschn. CPA)

Dies entspricht den prognostizierten Kosten geteilt durch die Anzahl der zu erwartenden Conversions.

Conversion-Wert insgesamt (Conv.-Wert insgesamt)

Dies ist der Gesamtwert aller für diese Keywords erwarteten Conversions. Wir verwenden standardmäßig Ihren bisherigen durchschnittlichen Conversion-Wert. Diese Einstellung können Sie jedoch ändern.

Return on Advertising Spend (ROAS)

Der ROAS entspricht dem Gesamt-Conversion-Wert, den Sie erzielen könnten, geteilt durch die prognostizierten Kosten Ihrer Anzeigen.Die bisherigen Statistikdaten, etwa zu den durchschnittlichen monatlichen Suchanfragen, basieren ausschließlich auf genau übereinstimmenden Suchanfragen. Angenommen, Ihr Keyword lautet „zartbitter schokolade“. Wenn Sie die durchschnittlichen monatlichen Suchanfragen für dieses Keyword überprüfen möchten, zeigen wir Ihnen immer die Statistik zu exakten Übereinstimmungen – und zwar unabhängig davon, ob Sie für „zartbitter schokolade“ die Keyword-Optionen „Weitgehend passend“, „Genau passend“ oder „Passende Wortgruppe“ verwenden.Dagegen werden bei Trafficprognosen (z. B. Klicks und Kosten) die Keyword-Optionen berücksichtigt. Wenn Sie zum Beispiel Prognosen für eine Liste weitgehend passender Keywords erhalten, werden sämtliche Überschneidungen zwischen diesen Keywords berücksichtigt.Prognosen nach GerätSo lassen sich die Prognosen für Keywords oder Kampagnen weiter nach Gerät aufschlüsseln:

  • Geben Sie in das Textfeld oben ein Gebot ein.
  • Klicken Sie über der Grafik auf den Tab Gerät, um die Prognosen nach Gerät aufzuschlüsseln.

Sie können die Gebote für Mobilgeräte in der Spalte Gebotsanpassungen prozentual erhöhen oder senken. In den Spalten daneben sehen Sie, wie sich diese Anpassungen auf die Prognosen für Klicks, Impressionen, Kosten, die Klickrate, den durchschnittlichen Cost-per-Click und die durchschnittliche Position auswirken.Prognosen nach StandortSo lassen sich die Prognosen nach Standort aufschlüsseln:

  • Klicken Sie auf den Tab Standort. Standardmäßig wird eine Tabelle mit den Prognosen nach Zielregion angezeigt.
  • Außerdem haben Sie die Möglichkeit, im Drop-down-Menü Standort auf demselben Tab ein genaueres geografisches Segment Ihrer Zielregionen auszuwählen, beispielsweise Region, Land, Bundesland oder Stadt. Sie können jedoch nur geografische Segmente auswählen, die in allen Ihren Zielregionen vorhanden sind. Alle anderen sind ausgegraut.

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Keyword-Listen optimieren

Nachdem Sie einen Plan erstellt haben, können Sie Ihre Ideen für Anzeigengruppen und Keywords bearbeiten sowie optimieren, um eine noch bessere Vorstellung von der möglichen Leistung Ihrer Keywords zu erhalten. Jede Kampagne besteht aus Anzeigengruppen. Sie enthalten die Keywords, die Sie für Ihre Anzeigen verwenden und über die Nutzer auf Ihre Landingpage gelangen.Es ist ganz einfach, die Keyword-Option für alle Keywords in einer Anzeigengruppe von „Weitgehend passend“ in „Genau passend“ zu ändern, um herauszufinden, ob Sie Ihre Werbeziele mit dieser Option besser erreichen würden.

Vorgehensweise

Erstellen Sie im Keyword-Planer einen Plan und klicken Sie anschließend rechts auf Plan überprüfen.

Weitere Anzeigengruppen oder Keywords hinzufügen

  • Klicken Sie auf + Keywords hinzufügen.
  • Wenn Sie eine neue Anzeigengruppe hinzufügen möchten, geben Sie deren Namen und die zugehörigen Keywords in die entsprechenden Felder ein. Sie können auch einer bestehenden Anzeigengruppe Keywords hinzufügen. Wählen Sie hierzu den Namen der gewünschten Anzeigengruppe aus und geben Sie die Keywords zeilenweise oder durch Kommas getrennt in das Feld ein.
  • Klicken Sie auf Speichern.

Keyword-Optionen ändern

  • Wenn Sie die Keyword-Optionen in bestimmten Anzeigengruppen ändern möchten, klicken Sie zunächst die Kästchen neben den entsprechenden Anzeigengruppen an und anschließend auf das Drop-down-Menü Keyword-Optionen.
  • Klicken Sie auf Ausgewählt, um die Keyword-Option für die Keywords in den betreffenden Anzeigengruppen zu ändern, und auf Alle, um die Keyword-Option für alle Keywords im Plan zu ändern.
  • Wählen Sie Weitgehend passend, Genau passend oder Passende Wortgruppe aus, je nachdem, welche Keyword-Option Sie für die Keywords in der ausgewählten Anzeigengruppe verwenden möchten.
  • Klicken Sie auf Ja, um die Änderungen zu übernehmen.

Keyword-Optionen

Weitgehend passend

Das ist die standardmäßige Keyword-Option, die allen Keywords zugewiesen wird. Damit ist die Anzeigenauslieferung bei Suchanfragen mit relevanten Varianten der Keywords (z. B. falsche Schreibweisen oder Synonyme) und bei verwandten Suchanfragen möglich.Beispiel-Keyword: frauenhüte

Beispielsuche: damenhüte kaufen

Passende Wortgruppe

Anzeigen werden bei Suchanfragen ausgeliefert, die eine bestimmte Wortgruppe oder sehr ähnliche Varianten davon enthalten.Symbol: „keyword“

Beispiel-Keyword: „frauenhüte“

Beispielsuche: frauenhüte kaufen

Genau passend

Anzeigen werden bei Suchanfragen ausgeliefert, die den genauen Begriff oder sehr ähnliche Varianten davon enthalten.Symbol: [keyword]

Beispiel-Keyword: [frauenhüte]

Beispielsuche: frauenhüte

Auszuschließende Keywords

Anzeigen werden nur bei Suchanfragen ausgeliefert, die den Begriff nicht enthalten.Symbol: -keyword

Beispiel-Keyword: -frauen

Beispielsuche: baseball mützen

Modifizierer für weitgehend passende Keywords

Damit lassen sich unter Umständen mehr Klicks und Conversions in einer Kampagne erzielen, und dies bei einem ROI, der vergleichbar ist mit dem bei der Keyword-Option „Passende Wortgruppe“. Sie benötigen weniger Keywords, als wenn Sie nur passende Wortgruppen und genau passende Keywords verwenden, da mit den einzelnen Keywords mehr Wortreihenfolgen und Schreibvarianten abgedeckt werden. Zum Modifizieren setzen Sie bei einem weitgehend passenden Keyword ein Pluszeichen (+) vor ein oder mehrere Wörter. Die Wörter mit vorangestelltem Pluszeichen müssen in der Keyword-Wortgruppe des Nutzers genauso oder als sehr ähnliche Variante enthalten sein.Symbol: +keyword

Beispiel-Keyword: +frauen +hüte

Beispielsuche: hüte für die frau

Leitfäden zu weiteren Themen:

[vc_column width=“1/6″][vc_column width=“1/6″][vc_column width=“2/3″]International Denken und Handeln.

Charakteristisch für das Internationale Marketing sind einerseits grenzüberschreitende marktorientierte Aktivitäten, andererseits länderspezifisches und länderübergreifendes Denken und Handeln.

Insofern umfasst das Internationale Marketing neben dem reinen Waren- und Dienstleistungsexport vor allem die Erschließung und Bearbeitung ausländischer Märkte durch Verlagerung von Produktions- und Managementaufgaben ins Ausland mit und ohne Direktinvestitionen unter Beachtung von Rückkopplungen zwischen den Märkten. Es ist damit komplexer als das nationale Marketing.

Die Entscheidungsfelder im Rahmen des Internationalen Marketing lauten:

– Marktauswahl,

– Markteintritt und

– Marktbearbeitung.

Basis des Internationalen Marketing und zugleich elementare Voraussetzung für seinen Erfolg ist die Auswahl relevanter Märkte (Markauswahl). Dabei hat neben der Marktsegmentierung die branchenbezogene Konkurrenzanalyse eine hohe Bedeutung, um relevante Wettbewerbsvorteile aufzudecken. Die Segmentierung fußt auf Makrokriterien (Makrosegmentierung) und Mikrokriterien, so die Auftragsvergabekriterien der Nachfrager $2. Die Segmentierung kann auch produktspezifisch erfolgen $2. Auf Grund der Vielzahl potenzieller Zielmärkte schlagen Meffert/Bolz (1998, S. 108f.) für die Marktwahl ein zweistufiges Vorgehen vor. Für die Grobauswahl dienen die generellen Kaufvoraussetzungen und die politischen Risiken als Auswahlkriterien, bei der Feinauswahl dagegen eher die Mikrokriterien und die marktspezifische Höhe des Zielbetrages (Gewinn, Absatz).

Zu den strategischen Entscheidungen des Internationalen Marketing zählen weiterhin die Art des Markteintritts (Markteintnttsstrategien) sowie die Art der Marktbearbeitung (Marktbearbeitungsstrategien). Beide stehen insofern in einem in-terdependenten Verhältnis, als die Art des Markteintritts eng mit der Form der Marktbearbeitung (Standardisierung versus Differenzierung) zusammenhängt $2:

– Bei Fusionen, Akquisitionen, Beteiligungen und Joint Ventures (Joint Venture) ist es tendenziell schwieriger, Programm- und Prozessstandardisierungen durchzuführen, da hier zunächst Potenzialharmonisierungen stattfinden müssen, die einige Zeit in Anspruch nehmen können.

– Export, Lizensierung (Lizenzpolitik), Franchising und die Grün-

dung von Tochtergesellschaften bieten dagegen höhere Standardisierungs-potenziale, da der Multiplikation der eigenen Konzeption weniger Widerstände entgegentreten.

Auf der operativen Ebene bedient sich das Internationale Marketing der Marketinginstrumente (Marketing-Mix). Die Planung und Gestaltung des Einsatzes der Marketinginstrumente kann analog zum nationalen Marketing behandelt werden. Allerdings sind auch hier die länderspezifischen Gegebenheiten (z.B. das Konsumentenverhalten) zu berücksichtigen. Für die Planung der Produktpoliük sind insbesondere die technischen und rechtlichen Restriktionen, die unterschiedliche Stellung der Produkte im länderspezifischen Lebenszyklus wie auch klimatische oder infrastrukturelle Bedingungen des Exportlandes zu beachten. Besonderheiten für die Kommunikaüonspolitik ergeben sich vor allem aus kulturellen und sprachlichen Gegebenheiten, der Art und Verfügbarkeit von Medien (Media-Szene) und der Verfügbarkeit von Marktforschungs- und Werbeagenturen $2. Darüber hinaus spielt für das Auslandsgeschäft neben der Absatzwegepolitik die Konditionenpolitik eine entscheidende Rolle. Hierzu zählen einerseits die Liefe-rungs- und Zahlungsbedingungen zwischen den Handelspartnern (INCOTERMS), andererseits staatliche Exportgarantien (z.B. durch die Hermes-Kreditversicherung) (HERMES). Im weiteren Sinne gehören zur Konditionenpolitik auch die Vereinbarungen über Kompensationsgeschäfte.

Entsprechende Überlegungen zur Gestaltung der Marketinginstrumente sind auch für Handelsunternehmen relevant $2. Hervorzuheben ist ferner die Unterscheidung des Internationalen Marketing nach der Art und Weise der Marktbearbeitung bzw. des Marktauftritts. So kann zwischen

– dem globalen Marketing, welches die Bearbeitung des Weltmarktes mit hochstandardisierten Produkten bzw. Dienstleistungen und standardisiertem Marketinginstrumentarium ohne Berücksichtigung länderspezifischer Bedürfnisse umfasst (Global Marketing), und

– dem multinationalen Marketing, welches eine länderspezifische Differenzierung der Leistungsprogramme, Marke-tingmstrumente und -prozesse vornimmt,

unterschieden werden.

In Abgrenzung zum Internationalen Management beschäftigt sich das Internationale Marketing nur begrenzt mit der Führung (Implementierung) der Internationalen Strukturen, Prozesse und Kultur Internationaler Unternehmen oder Multinationaler Unternehmen.[vc_column width=“1/6″]